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HUK kürzt Sachverständigenkosten –

der Horror geht weiter!

Wie das Titelbild vermuten lässt, haben wir auch in diesem Artikel nichts Gutes (über die HUK) zu berichten. Alle unsere Berichten beruhen auf wahren Tatsachen. Die Kürzungen der HUK haben eine neue Dimension erreicht. Deutschlandweit werden derzeit auch (wieder einmal oder andauernd) die Sachverständigen in Mitleidenschaft gezogen. Hier ein kurzer Überblick:

Probleme mit der HUK – dann bitte weiterlesen!

Wir hatten unter der Überschrift “Probleme mit der HUK – Coburg – dann bist Du nicht allein” bereits berichtet, dass die HUK vor allem die Sachverständigenkosten kürzt. Infolgedessen sind durch die Kürzungen der HUK nicht nur die Unfallgeschädigten, sondern auch die Sachverständigen betroffen. Dieser Artikel ging viral und wurde deutschlandweit sehr oft angeklickt. >Hier geht es zum Artikel.<

Viele Urteile zum Nachlesen

Da unser Artikel über die HUK sehr beliebt war, erstellten wir einen neuen Artikel mit der Überschrift “Probleme mit der HUK, HUK24 oder HUK-Coburg – dann bist Du nicht allein Teil 2“. In diesem Artikel hatten wir unter anderem sieben(!) Urteile veröffentlicht, in denen die HUK vor Gericht verlor. Es handelte sich jeweils um unberechtigte Kürzungen der Sachverständigenkosten. >Hier geht es zum Artikel<.

In einem weiteren Artikel hatten wir berichtet, dass die HUK auch die Stundenverrechnungssätze kürzt. Der Sachverständige ist also nicht der einzige Leidtragende (neben dem Unfallgeschädigten). Wenn die Stundenverrechnungssätze gekürzt werden, dann ist in der Regel auch die beauftragte Werkstatt bzw. das Autohaus betroffen. >Hier geht es zum Artikel<. Hier kann man sehen, mit welchen fragwürdigen Methoden die Haftpflichtversicherung bei Gericht agieren.

Die meisten Unfallgeschädigten lassen sich die Kürzungen gefallen, so dass sich das abstruse “Kürzungsgeschäft” der Haftpflichtversicherungen wirtschaftlich lohnt. Wer nicht klagt, kommt grundsätzlich nicht zu seinem Recht. Auch darüber hatten wir mehrfach berichtet.

Hier zwei Vorschläge zum Nachlesen >Hier geht es zum Artikel< und >hier geht es zu einem weiteren Artikel<.

Hier ein Erfahrungsbericht über zwei Instanzen

Da die Haftpflichtversicherungen keine Gelegenheit auslassen, um die Unfallgeschädigten an der Nase herumzuführen, wird auch der sog. Restwert “angegriffen”. Dies ist um so erstaunlicher, da der Bundesgerichtshof sich mehrfach klar und deutlich zum diesem Thema geäußert und positioniert hatte. Auch die HUK ignoriert hier gekonnt die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und kürzt systematisch weiter. Wir mussten für eine Mandantin die HUK über zwei Instanzen verklagen, obwohl die Rechtslage klar war! >Hier geht es zum Artikel<.

Da sich der Großteil der Unfallgeschädigten aber “abzocken” lässt, machen die Haftpflichtversicherungen mit dem “Kürzungsgeschäft” munter weiter. Aktuell erleben wir eine systematische Kürzung der Sachverständigenkosten. Hier werden die Sachverständigen zur Sau gemacht und durchs Dorf getrieben. Auch hier wird mit allen Mitteln gekämpft. Wir haben deutschlandweit über hundert Klagen für Sachverständige gegen die HUK erhoben. In der Regel gehen die Rechtsstreitigkeiten positiv aus. Darüber hatten wir unter anderem >hier berichtet<.

Derzeit treibt es die HUK auf die Spitze. Einer unser Kooperationspartner >Der CRASHPROFI< hatte uns auch beauftragt, die HUK wegen unberechtigter Kürzungen zu verklagen. Mit Erfolg. Wir haben unter anderem vor dem Amtsgericht Kiel gewonnen und die HUK in die Schranken gewiesen. Alle noch so absurden und paradoxen Argumente der HUK hatten keinen Erfolg. Das sehr ausführliche Urteil des Amtsgerichts Kiel kann >man hier nachlesen<.

Eine Forsa-Umfrage hat ergeben, dass sich die Regulierung von Kfz-Haftpflichtschäden in den letzten Jahren verschlechtert habe. Als Problemversicherer wird besonders häufig der Marktführer HUK-Coburg genannt. >Hier geht es zum Artikel<.

Das “Kürzungssystem” der HUK beruht darauf, so lange zu kürzen, bis die Leute keine Lust mehr haben sich zu wehren. Die Unfallgeschädigten werden durch Kürzungen massenhaft abgezockt. Die Gerichte in Deutschland können über diese Praktiken mittlerweile ein Lied singen. Zitat des Amtsgerichts Coburg vom 17.07.2017:

Das Gericht nimmt aus einer Vielzahl hier geführter ähnlich gelagerter Rechtsstreitigkeiten irritiert zur Kenntnis, dass allgemeine Schadenersatzgrundsätze bei der beklagten Haftpflichtversicherung entweder unbekannt sind oder zu Lasten eines Unfallgeschädigten negiert werden …”

Die HUK kürzt also nicht nur die Sachverständigenkosten. Vor diesem Hintergrund sollte jeder Unfallgeschädigte SOFORT einen Sachverständigen seiner Wahl und einen Rechtsanwalt beauftragen.

Umut Schleyer – Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht aus Berlin